S 38093

Katalog-Nr.S8598 Charge:S859801

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Technische Daten

Formel

C17H24N2O2

Molekulargewicht 288.38 CAS-Nr. 862896-30-8
Löslichkeit (25°C)* In vitro DMSO 57 mg/mL (197.65 mM)
Ethanol 57 mg/mL (197.65 mM)
Water Insoluble
In vivo (Lösungsmittel einzeln und der Reihe nach zum Produkt hinzufügen.)
Homogeneous suspension
CMC-NA
≥5mg/ml Taking the 1 mL working solution as an example, add 5 mg of this product to 1 ml of CMC-Na solution, mix evenly to obtain a homogeneous suspension with a final concentration of 5 mg/ml.
* <1 mg/ml bedeutet schwer löslich oder unlöslich.
* Bitte beachten Sie, dass Selleck die Löslichkeit aller Verbindungen intern testet und die tatsächliche Löslichkeit geringfügig von veröffentlichten Werten abweichen kann. Dies ist normal und ist auf geringfügige Batch-zu-Batch-Variationen zurückzuführen.
* Versand bei Raumtemperatur (Stabilitätstests zeigen, dass dieses Produkt ohne Kühlmaßnahmen versendet werden kann.)

Vorbereitung von Stammlösungen

Biologische Aktivität

Beschreibung S 38093 ist ein Histamin-H3-Antagonist/inverser Agonist mit moderater Affinität für Ratten-, Maus- und menschliche H3-Rezeptoren (Ki = 8,8, 1,44 bzw. 1,2 μM) und keiner Affinität für andere histaminerge Rezeptoren.
Ziele
human H3 receptor mouse H3 receptor rat H3 receptor
1.2 μM(Ki) 1.44 μM(Ki) 8.8 μM(Ki)
In vitro In zellulären Modellen konnte diese Verbindung Mäuse-H3-Rezeptoren antagonisieren (KB = 0,65 μM) und die durch einen H3-Agonisten induzierte cAMP-Abnahme über menschliche H3-Rezeptoren unterdrücken (KB = 0,11 μM). Unter den vier histaminergen Rezeptor-Subtypen ist sie selektiv für den H3-Rezeptor, wobei ihre Bindungsaffinität für H1-, H2- und H4-Rezeptoren vernachlässigbar ist.
In vivo S 38093, ein neuartiger hirngängiger Antagonist/inverser Agonist von H3-Rezeptoren, auf AHN (Proliferation, Reifung und Überleben) bei 3 Monate alten und bei 16 Monate alten Mäusen. Bei gealterten Tieren induzierte diese Verbindung eine Umkehrung altersabhängiger Effekte auf hippokampale Hirn-abgeleiteter neurotropher Faktor (BDNF) BDNF-IX, BDNF-IV und BDNF-I Transkripte und erhöhte die Expression des vaskulären endothelialen Wachstumsfaktors (VEGF). Die Effekte einer chronischen Verabreichung dieser Verbindung wurden in einem neurogenese-abhängigen „Kontextdiskriminierungstest (CS)“ bei gealterten Mäusen bewertet. Während das Altern die Maus-CS veränderte, verbesserte die chronische Behandlung mit dieser Chemikalie die CS signifikant. Eine chronische Behandlung mit dieser Verbindung erhöht die adulte hippocampale Neurogenese und könnte eine innovative Strategie zur Verbesserung altersassoziierter kognitiver Defizite bieten. Diese Verbindung erweist sich als wirksam in einer mittleren pharmakologischen Dosis von 0,3–1 mg/kg p.o./i.p. in Tierverhaltens-Tests des Arbeitsgedächtnisses (Morris-Wasserlabyrinth bei Ratten; spontane Alternation und gleichzeitige serielle Alternationstests bei Mäusen; verzögertes Matching nach Probe bei gealterten Affen) und des episodischen Gedächtnisses (soziale und Objekterkennungstests bei Ratten; kontextuelle Diskriminierungsaufgabe bei Mäusen). Es verbessert auch Aufmerksamkeit, exekutive Funktionen und kognitive Flexibilität bei MPTP-behandelten Affen. Darüber hinaus, im Einklang mit seinen H3-Antagonisten/inversen Agonisten-Eigenschaften, erhöht diese Chemikalie dosisabhängig die extrazellulären Histaminspiegel im präfrontalen Kortex und erleichtert die cholinerge Transmission im präfrontalen Kortex und Hippocampus von Ratten nach sowohl akuter als auch chronischer Verabreichung. Diese Verbindung wurde bei Maus und Ratte schnell (Tmax = 0,25-0,5h), bei Affen langsam (2h) resorbiert, mit einer Bioverfügbarkeit von 20 bis 60% und einer t1/2 von 1,5h bis 7,4h. Die Verbindung wurde weit verbreitet mit einem moderaten Verteilungsvolumen und geringer Proteinbindung. Die Hirnverteilung dieser Chemikalie war schnell und hoch.

Protokoll (aus Referenz)

Zell-Assay:

[1]

  • Zelllinien

    HEK-293 cells

  • Konzentrationen

    0.01-100 μM

  • Inkubationszeit

    1 h

  • Methode

    The cells (2 x 106 per ml) were harvested and suspended in Hank's balanced salt solutions/HEPES (pH7.4) buffer containing 1 mM isobutyl-methylxanthine and 1mg/ml of BSA. The fluor 647-anti cAMP antibody solution (1 μl) was added to the cell suspension (100 μl) and 6 μl aliquots of this mix were dispensed in white 384-well microtiter plates. The cells were then incubated with 6 μl aliquots of S 38093 and/or the reference compounds (specific H3 agonist Imetit or antagonist Thioperamide) at increasing concentrations (0.01-100 μM), in the presence of forskolin (FSK, 0.5 μM final concentration) in order to preactivate adenylate cyclase. After a 1 h incubation at room temperature in the dark, the lysis buffer (0.35% Triton X-100, 10mM CaCl2, 50mM HEPES) containing LANCE EU-W8044 labeled streptavidin and biotinyled cAMP was added to the cells. After a 20 h incubation at + 4°C in the dark, plates were read on an microplate reader.

Tierstudie:

[2]

  • Tiermodelle

    C57Bl/6JRj male mice

  • Dosierungen

    0.3, 1 and 3 mg/kg/day

  • Verabreichung

    p.o

Referenzen

  • https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28336400/
  • https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28218311/

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