Harmine hydrochloride

Katalog-Nr.S3817 Charge:S381703

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Technische Daten

Formel

C13H12N2O.HCl

Molekulargewicht 248.71 CAS-Nr. 343-27-1
Löslichkeit (25°C)* In vitro DMSO 13 mg/mL (52.26 mM)
Water 13 mg/mL (52.26 mM)
Ethanol 13 mg/mL (52.26 mM)
In vivo (Lösungsmittel einzeln und der Reihe nach zum Produkt hinzufügen.)
Homogeneous suspension
CMC-NA
≥5mg/ml Taking the 1 mL working solution as an example, add 5 mg of this product to 1 ml of CMC-Na solution, mix evenly to obtain a homogeneous suspension with a final concentration of 5 mg/ml.
* <1 mg/ml bedeutet schwer löslich oder unlöslich.
* Bitte beachten Sie, dass Selleck die Löslichkeit aller Verbindungen intern testet und die tatsächliche Löslichkeit geringfügig von veröffentlichten Werten abweichen kann. Dies ist normal und ist auf geringfügige Batch-zu-Batch-Variationen zurückzuführen.
* Versand bei Raumtemperatur (Stabilitätstests zeigen, dass dieses Produkt ohne Kühlmaßnahmen versendet werden kann.)

Vorbereitung von Stammlösungen

Biologische Aktivität

Beschreibung Harmine (Telepathin), ein fluoreszierendes Harmala-Alkaloid aus der Familie der Beta-Carboline, ist ein hochgradig zellgängiger und kompetitiver Inhibitor der ATP-Bindung an die Kinasetasche von DYRK1A, mit einem etwa 60-fach höheren IC50-Wert für DYRK2. Harmine hemmt auch Monoaminoxidasen (MAOs), PPARγ und cdc-ähnliche Kinasen (CLKs). Harmine hemmt den 5-HT2A-Serotoninrezeptor mit einem Ki von 397 nM.
Ziele
DYRK1A
(Cell-free assay)
MNB
(Cell-free assay)
DYRK1B
(Cell-free assay)
DYRK2
(Cell-free assay)
33 nM 149 nM 166 nM 1.9 μM
In vitro

Harmine hemmt die Substratphosphorylierung durch DYRK1A stärker als die Substratphosphorylierung durch die eng verwandte Kinase DYRK1B [halbmaximale Hemmkonzentrationen (IC50) von 33 nM bzw. 166 nM] und durch die entfernteren Mitglieder der Familie, DYRK2 und DYRK4 (1,9 μM bzw. 80 μM). Viel höhere Harmine-Konzentrationen sind erforderlich, um die Tyrosin-Autophosphorylierung des translationalen Intermediats von DYRK1A in einem bakteriellen In-vitro-Translationssystem zu unterdrücken (IC50 = 1,9 μM). Harmine hemmt die Phosphorylierung eines spezifischen Substrats durch DYRK1A in kultivierten Zellen mit einer ähnlichen Potenz wie in vitro beobachtet (IC50 = 48 nM), ohne negative Auswirkungen auf die Viabilität der Zellen. Harmine hemmt die Tyrosin-Autophosphorylierung von DYRK1A in HEK293-Zellen nicht. Harmine ist in der Lage, die Proliferation von Betazellen zu induzieren, die Inselmasse zu erhöhen und die glykämische Kontrolle zu verbessern. Es ist ein ZNS-Stimulans.

In vivo

In einem Modell der partiellen Pankreatektomie (PPX) induziert die Harmine-Behandlung eine Ki-67-Markierung in Betazellen sowohl bei scheinoperierten Mäusen als auch bei Mäusen, die einer PPX unterzogen wurden, wobei die robusteste Proliferation in den Betazellen von Harmine-behandelten PPX-Mäusen auftritt. Im PPX-Modell ist die Regeneration der Betazellmasse bei den Harmine-behandelten Mäusen wesentlich schneller als bei den Kontrollen und erreicht in nur 14 Tagen nahezu normale Werte. In einem euglykämen, nicht-adipösen, kombinierten Immundefizienz (NOD-SCID)-Mausmodell ist die BrdU- und Ki-67-Markierung in menschlichen Betazellen, die in die Nierenkapsel von Harmine-behandelten Mäusen im Vergleich zu Kontroll-euglykämen Mäusen transplantiert wurden, zwei- bis dreimal höher, ohne Anzeichen von Betazelltod. In einem marginalen Massen-Inseltransplantationsmodell beim Menschen in Streptozotocin-diabetischen NOD-SCID-Mäusen führt die Harmine-Behandlung auch zu einer nahezu normalen glykämischen Kontrolle. Harmine induziert die Produktion der wichtigen Betazell-Transkriptionsfaktoren NKX6.1, PDX1 und MAFA.

Protokoll (aus Referenz)

Zell-Assay:

[1]

  • Zelllinien

    HeLa and HEK293 cells

  • Konzentrationen

    1 nM-100 μM

  • Inkubationszeit

    56 h

  • Methode

    The effects of inhibitors on cell proliferation and viability are determined using a tetrazolium salt-based assay (WST-1). HeLa or HEK293 cells are seeded at a density of 5000 cells per well on 96-well plates. After overnight culture, serial dilutions of harmine in culture medium are applied to the wells (as triplicate samples) and the cells are cultured for 56 h without changing the medium, before the WST-1 assay is performed.

Tierstudie:

[2]

  • Tiermodelle

    C57BL/6 mice

  • Dosierungen

    10 mg/kg

  • Verabreichung

    i.p.

Referenzen

  • https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19796173/
  • https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25751815/
  • https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17488638/

Sellecks Harmine hydrochloride Wurde zitiert von 2 Publikationen

Colorectal cancer cell line-derived organoid model with stem cell properties captures the regrowing state of residual cancer cells after neoadjuvant chemotherapy [ Cell Death Discov, 2025, 11(1):282] PubMed: 40537472
CRISPR-Cas9 Screen Identifies DYRK1A as a Target for Radiotherapy Sensitization in Pancreatic Cancer [ Cancers (Basel), 2022, 14(2)326] PubMed: 35053488

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