MX69

Katalog-Nr.S8403 Charge:S840301

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Technische Daten

Formel

C27H26N2O4S

Molekulargewicht 474.57 CAS-Nr. 1005264-47-0
Löslichkeit (25°C)* In vitro DMSO 95 mg/mL (200.18 mM)
Ethanol 41 mg/mL (86.39 mM)
Water Insoluble
In vivo (Lösungsmittel einzeln und der Reihe nach zum Produkt hinzufügen.)
Homogeneous suspension
CMC-NA
≥5mg/ml Taking the 1 mL working solution as an example, add 5 mg of this product to 1 ml of CMC-Na solution, mix evenly to obtain a homogeneous suspension with a final concentration of 5 mg/ml.
Clear solution
5%DMSO 40%PEG300 5%Tween80 50%ddH2O

Validiert von Selleck Labs. Sollten Sie Anpassungen an dieser Formulierung benötigen, wenden Sie sich an unser Vertriebsteam für kundenspezifische Tests.

4.75mg/ml (10.01mM) Taking the 1 mL working solution as an example, add 50 μL of 95 mg/ml clarified DMSO stock solution to 400 μL of PEG300, mix evenly to clarify it; add 50 μL of Tween80 to the above system, mix evenly to clarify; then continue to add 500 μL of ddH2O to adjust the volume to 1 mL. The mixed solution should be used immediately for optimal results.
Clear solution
5% DMSO 95% Corn oil

Validiert von Selleck Labs. Sollten Sie Anpassungen an dieser Formulierung benötigen, wenden Sie sich an unser Vertriebsteam für kundenspezifische Tests.

0.675mg/ml (1.42mM) Taking the 1 mL working solution as an example, add 50 μL of 13.5 mg/ml clear DMSO stock solution to 950 μL of corn oil and mix evenly. The mixed solution should be used immediately for optimal results.
* <1 mg/ml bedeutet schwer löslich oder unlöslich.
* Bitte beachten Sie, dass Selleck die Löslichkeit aller Verbindungen intern testet und die tatsächliche Löslichkeit geringfügig von veröffentlichten Werten abweichen kann. Dies ist normal und ist auf geringfügige Batch-zu-Batch-Variationen zurückzuführen.
* Versand bei Raumtemperatur (Stabilitätstests zeigen, dass dieses Produkt ohne Kühlmaßnahmen versendet werden kann.)

Vorbereitung von Stammlösungen

Biologische Aktivität

Beschreibung MX69 ist ein MDM2/XIAP-Inhibitor, der an das MDM2-RING-Protein mit Kd-Bindungswerten von 2,34 μM bindet. Er wird zur Krebsbehandlung eingesetzt.
Ziele
MDM2
(Cell-free assay)
2.34 μM(Kd)
In vitro MX69 hemmt die Expression sowohl von MDM2 als auch von XIAP auf zeit- und dosisabhängige Weise. Diese Verbindung induziert die Ubiquitinierung von endogenem MDM2 in Krebszellen. Die Herunterregulierung von MDM2 durch diese Chemikalie erfolgt durch Induktion der MDM2-Auto-Ubiquitinierung und des Abbaus. Die Halbwertszeit von MDM2 in Kontroll-behandelten EU-1-Zellen beträgt mehr als 90 min, während die Behandlung mit dieser Verbindung die MDM2-Halbwertszeit auf <30 min verkürzt. In SK-N-SH-Zellen, die stabil entweder Wildtyp (WT)-MDM2 oder mutiertes MDM2-C464A transfiziert hatten, hemmt die Behandlung mit dieser Verbindung die Expression und erhöhte den Umsatz von WT-MDM2 signifikant, jedoch nicht von MDM2-C464A. Diese Verbindung verlängert die p53-Halbwertszeit in WT-MDM2-, aber nicht in MDM2-C464A-mutant-transfizierten SK-N-SH-Zellen signifikant. p53 wird in den mit dieser Verbindung behandelten Zellen stabilisiert und akkumuliert. Die durch diese Verbindung vermittelte Hemmung von XIAP ist MDM2-abhängig. Die Behandlung mit dieser Chemikalie aktiviert die Kaspasen 3, 7 und 9 sowie die Spaltung des Todessubstrats PARP. Diese Verbindung zeigt auch eine signifikante zytotoxische Wirkung auf ALL- und NB-Linien (Krebszelllinien), insbesondere auf jene Linien mit MDM2-Überexpression und einem WTp53-Phänotyp. Der durch diese Verbindung induzierte Zelltod ist tatsächlich auf Apoptosis zurückzuführen. Die durch diese Verbindung induzierte Zell-Apoptosis und der Zelltod sind abhängig von der Expression von MDM2, p53 und XIAP. Diese Verbindung zeigt in vitro eine minimale hemmende Wirkung auf normales menschliches Knochenmark.
In vivo MX69 hat in vivo signifikante apoptotische und antiproliferative Effekte auf MDM2-exprimierende Krebszellen. Diese Verbindung wird in Tieren gut vertragen, da normale Zellen/Gewebe wenig oder kein MDM2 exprimieren. Es gibt keine Hinweise auf Toxizität nach Behandlung mit dieser Chemikalie in einer Dosis von 100 mg/kg. Dieses MDM2-spezifische Mittel sollte weder On-Target- (z. B. p53-Induktion) noch Off-Target-Signalwege in normalen Zellen aktivieren. Daher könnten spezifische MDM2-Inhibitoren wie diese Verbindung ausgezeichnete Kandidaten für die gezielte Therapie refraktärer Krebserkrankungen sein, die hohe MDM2-Spiegel exprimieren.

Protokoll (aus Referenz)

Zell-Assay:[1]
  • Zelllinien

    six ALL cell lines (EU-1, EU-3, EU-6, EU-8, SUP-B13, and UOC-B1) and six NB cell lines (NB-1691, NB-1643, SH-EP1, IMR-32, SK-NSH, and LA1-55N)

  • Konzentrationen

    0-10 μM

  • Inkubationszeit

    24 h

  • Methode

    The cytotoxic effect of MX69 is determined using the WST assay. Briefly, cells cultured in 96-well microtiter plates are treated with different concentrations of this compound for a 20-hr period. WST (25 mg/well) is then added and incubation continued for an additional 4 hr, after which the optical density is read with a microplate reader.

Referenzen

  • https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27666947/

Sellecks MX69 Wurde zitiert von 2 Publikationen

CRLF1 bridges AKT and mTORC2 through SIN1 to inhibit pyroptosis and enhance chemo-resistance in ovarian cancer [ Cell Death Dis, 2024, 15(9):662] PubMed: 39256356
High Glucose Treatment Limits Drosha Protein Expression and Alters AngiomiR Maturation in Microvascular Primary Endothelial Cells via an Mdm2-dependent Mechanism [ Cells, 2021, 10(4)742] PubMed: 33801773

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