In vivo (Lösungsmittel einzeln und der Reihe nach zum Produkt hinzufügen.)
Homogeneous suspension
CMC-NA
≥5mg/ml
Taking the 1 mL working solution as an example, add 5 mg of this product to 1 ml of CMC-Na solution, mix evenly to obtain a homogeneous suspension with a final concentration of 5 mg/ml.
* <1 mg/ml bedeutet schwer löslich oder unlöslich. * Bitte beachten Sie, dass Selleck die Löslichkeit aller Verbindungen intern testet und die tatsächliche Löslichkeit geringfügig von veröffentlichten Werten abweichen kann. Dies ist normal und ist auf geringfügige Batch-zu-Batch-Variationen zurückzuführen. * Versand bei Raumtemperatur (Stabilitätstests zeigen, dass dieses Produkt ohne Kühlmaßnahmen versendet werden kann.)
Vorbereitung von Stammlösungen
Biologische Aktivität
Beschreibung
Retigabine 2HCl (D-23129) ist ein neuartiges Antikonvulsivum mit Aktivität in einem breiten Spektrum von Anfallsmodellen. Der Wirkmechanismus beinhaltet die Öffnung von neuronalen K(V)7.2-7.5 (früher KCNQ2-5) spannungsaktivierten K(+)-Kanälen.
Ziele
KCNQ3/5 (Cell-based assay)
KCNQ2/Q3 channels (Cell-based assay)
KCQN4 (Cell-based assay)
1.4 μM(EC50)
1.6 μM(EC50)
5.2 μM(EC50)
In vitro
Retigabine ist ein neuartiges Antiepileptikum, dessen Wirkmechanismus die Öffnung von Potassium Channel in neuronalen Zellen beinhaltet. Retigabine kann die KCNQ2/Q3-Ströme deutlich verstärken. Darüber hinaus verstärkt Retigabine auch die langsame Kanaldeaktivierung. Es wurde gezeigt, dass Retigabine die Synthese von GABA in Rattem-Hippocampus-Schnitten erhöht und GABA-induzierte Chloridströme in kultivierten kortikalen Neuronen von Ratten verstärkt. Es wurde gezeigt, dass Retigabine eine Membranhyperpolarisation in Neuronen in Rattem-Hippocampus-Entorhinal-Kortex-Schnitten induziert und eine Potassium Channel-öffnende Aktivität in neuronalen Zellen ausübt. Retigabine verstärkt einen Linopirdin-sensitiven Strom in differenzierten PC12-Zellen. Konzentrationen von RTG/EZG ≥10 μM sind erforderlich, um eine signifikante Verstärkung der GABAA-Rezeptorantwort zu bewirken. Die Potenz von RTG/EZG unterscheidet sich etwas in Abhängigkeit von der GABAA-Rezeptor-Untereinheitskombination, mit der folgenden Reihenfolge: α1β3γ2=α1β2γ2 >α3β2γ2=α2β2γ2>α5β2γ2=α1β2(N265S)γ2=α1β1γ2. RTG/EZG zeigt nur schwache hemmende Wirkungen auf spannungsgesteuerte Nav- und Cav-Kanalströme bei überwiegend supratherapeutischen Konzentrationen. RTG/EZG interagiert nicht signifikant mit Glutamatrezeptoren.
In vivo
Retigabine verstärkt die γ-Aminobuttersäure (GABA)-erge Übertragung im zentralen Nervensystem. Retigabine wird schnell resorbiert und verteilt, mit einer oralen Bioverfügbarkeit von 60 % und einem hohen Verteilungsvolumen von ca. 6,2 L/kg. Die Verträglichkeit ist beim Menschen bei Titration bis in den therapeutischen Dosisbereich (600-1200 mg/Tag) gut. Die Plasmaproteinbindung des Arzneimittels beträgt ca. 80 %. Die relativ hohe systemische Bioverfügbarkeit nach oraler Verabreichung deutet darauf hin, dass Retigabine resistent gegen den First-Pass-Metabolismus ist, ein Befund, der in mehreren Spezies bestätigt wurde. Retigabine wird ausschließlich über die hepatische Glucuronidierung und Acetylierung der Phase II metabolisiert. Geschlechtsunterschiede in der Exposition wurden festgestellt, wobei weibliche Probanden nach oraler Verabreichung höhere Plasmakonzentrationen des Arzneimittels aufwiesen als männliche Probanden. Die Ausscheidung von Retigabine scheint überwiegend renal zu erfolgen. Abhängig von den analysierten Verhaltensendpunkten scheint Retigabine sowohl bei Mäusen (TD50/ED50 = 2,2) als auch bei Ratten (TD50/ED50 = 1,9) nach i.p.-Verabreichung einen relativ schlechten therapeutischen Index (Verhältnis zwischen TD50, erhalten im Rotarod, und ED50, erhalten im maximalen Elektroschock, wobei die maximale tonische Extension der Hintergliedmaßen als Endpunkt verwendet wurde) zu haben. Nach p.o.-Verabreichung bei Ratten zeigt Retigabine jedoch einen therapeutischen Index von 28,8, was sich günstig mit dem für andere Antiepileptika, wie Carbamazepin, verglichen.
The retigabine incubation experiments are performed on HEK293 cells transfected with 10 ng KV2.1 over 48 h. 24 h post-transfection, HEK293 cells are either exposed to normal medium (control) containing 0.1% DMSO (vehicle control) or 0.1, 0.3, 1 or 3 μM retigabine for 4 h. After the 4 h exposure, the incubation medium is removed and fresh medium is added to the transfected HEK293 cells. Thus, at the moment of electrophysiological analysis (48 h post-transfection), no retigabine is present in the recording solution.
Sellecks Retigabine 2HCl Wurde zitiert von 5 Publikationen
The SUMO-specific protease SENP2 plays an essential role in the regulation of Kv7.2 and Kv7.3 potassium channels
[ J Biol Chem, 2021, S0021-9258(21)00985-6]
KCNQ2/3/5 channels in dorsal root ganglion neurons can be therapeutic targets of neuropathic pain in diabetic rats
[ Mol Pain, 2018, 14:1744806918793229]
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