Berechnen Sie die erforderliche Verdünnung zur Herstellung einer Stammlösung.
Der Selleck-Verdünnungsrechner basiert auf der folgenden Gleichung:
Konzentration (Start) x Volumen (Start) = Konzentration (Ende) x Volumen (Ende)
Diese Gleichung wird üblicherweise abgekürzt als: C1V1 = C2V2 ( )
Verwenden Sie bei der Herstellung von Stammlösungen immer das chargenspezifische Molekulargewicht des Produkts, das auf dem Fläschchenetikett und dem MSDS / COA angegeben ist (online verfügbar).
Die Gleichung des Rechners für Serienverdünnungen
Die Verdünnungsgleichung (C1V1 = C2V2)
Der Selleckchem-Verdünnungsrechner basiert auf dem Massenerhaltungsgesetz, das besagt, dass die Menge des gelösten Stoffes während der Verdünnung konstant bleibt.
Die Formel:
C1V1 = C2V2
Wobei:
C1 (Konzentration Start): Die Konzentration Ihrer Stammlösung (z. B. der hochkonzentrierte Inhibitor in Ihrem Gefrierschrank).
V1 (Volumen Start): Das Volumen der Stammlösung, das Sie entnehmen müssen.
(Dies ist normalerweise die gesuchte Größe).
C2 (Konzentration Ende): Die gewünschte Konzentration Ihrer Arbeitslösung.
V2 (Volumen Ende): Das Gesamtvolumen der Arbeitslösung, die Sie herstellen möchten.
Beispielszenario:
Sie haben eine 10 mM Stammlösung eines Kinase-Inhibitors (Stamm C1) und müssen 10 mL einer 50 μM Arbeitslösung für ein Zellkulturexperiment herstellen.
Leitfaden für Serienverdünnungen
Was ist eine Serienverdünnung?
Eine Serienverdünnung ist die schrittweise Verdünnung einer Substanz in einer Lösung.
Sie wird häufig in biochemischen Assays verwendet, um Dosis-Wirkungs-Kurven zur Bestimmung von IC50- oder EC50-Werten zu erstellen.
So verwenden Sie den Selleckchem Rechner für Serienverdünnungen:
Dieses Tool erstellt automatisch eine Konzentrationstabelle und berechnet die logarithmischen Werte, die für Grafiksoftware (wie GraphPad Prism) erforderlich sind.
Konzentration (Start) [C0]: Geben Sie die höchste Konzentration ein, die Sie testen werden (z. B. 10 μM).
Verdünnungsstufen [X]: Geben Sie den Verdünnungsfaktor für jeden Schritt ein.
Geben Sie "10" für eine 10-fache Verdünnung ein (1:10).
Geben Sie "3" für eine 3-fache Verdünnung ein (1:3).
Das Ergebnis verstehen:
Der Rechner verwendet die rekursive Formel:
Cn = Cn-1/X
Cn: Die Konzentration des aktuellen Schritts.
Log(Cn): Der Logarithmus zur Basis 10 der Konzentration.
Warum stellen wir diesen bereit? Die meiste Statistiksoftware erfordert eine Log-Transformation der X-Achse (Konzentration), um eine sigmoidale Dosis-Wirkungs-Kurve darzustellen.
Praktisches Beispiel:
Wenn Sie mit 100 μM (C0) beginnen und eine 10-fache (X=10) Serienverdünnung durchführen:
Schritt 1 (C1): 100 / 10 = 10 μM
Schritt 2
(C2): 10 / 10 = 1 μM
Schritt 3 (C3): 1 / 10 = 0,1 μM ... und so weiter.
Tipps für optimale experimentelle Ergebnisse
Löslichkeit prüfen: Stellen Sie vor dem Verdünnen sicher, dass Ihre Verbindung im Trägerlösungsmittel (normalerweise DMSO, Ethanol oder Wasser) vollständig löslich ist.
Überprüfen Sie die Löslichkeitsdaten auf der Selleckchem-Produktseite.
"Ausfällen" vermeiden: Wenn Sie eine hochkonzentrierte DMSO-Stammlösung in einen wässrigen Puffer (wie PBS oder Zellmedium) verdünnen, geben Sie die Stammlösung langsam unter Vortexen hinzu.
Eine schnelle Zugabe kann dazu führen, dass hydrophobe Verbindungen aus der Lösung ausfallen ("crashing out").
Zwischenverdünnungen: Verdünnen Sie bei sehr großen Verdünnungsfaktoren (z. B. 1:10.000) nicht in einem Schritt.
Führen Sie Serienverdünnungen durch (z. B. zwei 1:100-Schritte), um die Genauigkeit zu gewährleisten.
Siehe auch:
Molaritätsrechner : Bestimmen Sie die Masse, die zur Herstellung Ihrer ersten Stammlösung benötigt wird.